Die seit 2023 eingerichtete Varroaresistenz-Anpaarungszone hat einen faktischen Schutzradius von ca. 5 km. Auf der Belegstelle und in der Umgebung befinden sich ca. 50 Drohnenvölker mit den gewünschten Herkünften. Dieses Prinzip hat sich in den letzten Jahren bewährt, um eine gute Anpaarung zu gewährleisten und steht anderen Landbelegstellen in nichts nach. Der erforderliche Schutzradius von mindestens 10 km, um eine absolut sichere Anpaarung zu gewährleisten, ist bei Landbelegstellen im dicht besiedelten Deutschland kaum umzusetzen.
Wir haben uns dazu entschieden, im Jahr 2026 mehrere verschiedene Drohnenlinien aufzustellen, also einen Mix von Drohnen mit der entscheidenden Eigenschaft der Varroaresistenz. Außerdem verfügen die verschiedenen Linien über hervorragende Buckfast-Eigenschaften. Der Vorteil eines solchen Mixes ist, dass man die genetische Vielfalt erhält und trotzdem die Eigenschaft der Varroaresistenz an seinen Heimatbienenstand holt. Mit einer solchen Anpaarung kann man die Varroaresistenz auf Dauer verfestigen, da in der Breite die verschiedenen Varroaresistenz-Mechanismen der verschiedenen Linien vererbt werden. Das war auch das Ziel bei der Einrichtung dieser Anpaarungszone: Varroaresistenz in die allgemeine Bienenpopulation und zu den Imkerinnen und Imkern zu bringen. Vor der Aufstellung werden die einzelnen potenziellen Drohnenvölker auf Varroaresistenzeigenschaften geprüft.
Die eingesetzten Linien zeichnen sich als herausragend sanftmütig aus, bei denen auf Rauch verzichtet werden kann. Wirrbau gibt es, wenn der Beespace stimmt, überhaupt nicht. Die Geschwistergruppe ist erfolgreich auf Varroaresistenz geprüft und es ist davon auszugehen, dass die Drohnen auf der Anpaarungszone die Resistenzeigenschaften weitergeben. Aufgrund der ausgeprägten Varroaresistenzeigenschaften gibt es bei ca. jedem 10. Volk ein überschießendes Hygieneverhalten. Der Honigertrag ist buckfasttypisch hoch, jedoch nicht herausragend.
Drohnenlinie auf der Anpaarungszone Sächsische Schweiz (HHD)
- B130(TLD)23 = 23-B288(PJ)21sdi ins B553(PJ)21sdi [1 dr.c.]
- B218(TLD)23 = 23-B304(PJ)21 ins B661(PJ)20sdi [1 dr.c.]
- B239(TLD)23 = 23-B304(PJ)21 nat B661(PJ)20sdi [1 dr.c.]
- B226(PJ)22 = 22-B177(PJ)20 ins B103(PBO)19 [1 dr.c.]
Anliefertermine:
30.05.2026, 06.06.2026, 13.06.2026, 20.06.2026, 27.06.2026 und 04.07.2026 um 8.00 Uhr
Standarddauer der Beschickung: 14 Tage
Hinweis: je nach Wetterlage kann die Öffnungszeit des Begattungsplatzes noch verlängert werden.
Anliefer-/Abholstellen:
Anlieferungsort: Wanderparkplatz von Hinterhermsdorf - rechts Richtung
Hinterhermsdorf, Schandauer Str./Brettmühlensteg, 50.926817, 14.336289,
https://maps.app.goo.gl/X6vw7DfnRewshqtE9
Gebühr: 12,00€ / Königin
Anzahl Begattungsplätze vor Ort: 200 / je Durchgang
Voraussetzungen: Gesundheitszeugnis, drohnenfreie Begattungseinheiten, Drohnenabsperrgitter.
Zugelassen sind alle gängigen Zuchtkästchen (MiniPlus, Kieler etc.), soweit ein Drohnenabsperrgitter innen am Flugloch angebracht ist. Aufgrund vieler Anfragen werden auch EWKs entgegen genommen. Jedoch müssen entsprechende Schutzhäuschen selbst mitgeliefert werden.
Merkblatt / Checkliste für Begattungseinheiten: Download
Buchung
Buchung über folgende Webseite: https://apiscampus.de/kategorie/beecard-26
Info zur Buchung: https://apiscampus.de/seite/ordnung-anpaarungszone
