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Landesverbandes Sächsischer Buckfastimker e.V

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Termine

Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH - Saal (Zellescher Weg 24, 01217 Dresden)

Aktuelles

Zuchtplanungen für das Jahr 2023

 

  1. Projekt „Resistenz 2033“
  • Tino Lorz berichtete über die Zusammenarbeit des DIB, dem LV Dunkle Biene Deutschland, Berufsimkerverband und der GdeB bezüglich oben genannten Projektes

  • Am 6. Dezember wird es dazu im Institut in Kirchhein ein weiteres Treffen geben

  • Das Projekt ist europäisch angelegt - Vertreter aus Luxembourg, Österreich, Schweiz, Tschechien, Italien werden intensiv mit einbezogen



  1. Begattungsplatz Sachsen für das Resistenzprojekt

  • Rolf Schülbe, Tino Lorz und René Schieback besichtigten gemeinsam mit dem zuständigen Förster Matthias Protze 2 potentielle Standorte in der Sächsischen Schweiz

  • Begattungsplatz „Hinterhermsdorf“ wird favorisiert

  • Begattungsplatz „Raumberg“ noch einmal von Rolf Schülbe und Siegfried Schmidt begutachtet



  1. Begattungsplatz „Hinterhermsdorf“:

  • Laut Angaben des Försters Matthias Protze wird der Weg zum Standort frei bzw. befahrbar gemacht und darf nur mit Genehmigung befahren werden

  • Der Aufstellungsort selbst ist eingezäunt

  • Im 3km-Kreis befinden sich 3 Imker: der Förster M. Protze, bei dem alle 10 Völker entsprechend umgeweiselt werden sowie 2 weitere Imker, die von Rolf Schülbe aufgesucht werden um zu prüfen, ob eine Umweiselung möglich ist



  1. Begattungsplatz „Raumberg“:

  • Die Wege werden stark von Wanderern und Radfahrern genutzt

  • Wäre jedoch von der Bienenfreiheit idealer

  • Befindet sich mitten in der Kernzone des Nationalpark Sächsische Schweiz



  1. Vorbereitung und Verantwortung für Drohnenvölker

  • Die Erstellung der Drohnenvölker wird auf mehrere Mitglieder Verteilt

  • Die Drohnenmütter sind Nachzuchten von Paul Jungels

  • Pro Erstellung eines Drohnenvolkes übernimmt der LSB 200,00€ Aufwandsentschädigung

  • 14 Drohnenvölker werden gewünscht – 12 Drohnenvölker sind derzeit von den Mitgliedern zugesichert



  1. Betreuung des Begattungsplatzes und Anlieferung von Begattungseinheiten

  • Die Drohnenvölker werden von Rolf Schülbe betreut

  • Zur dauerhaften Überwachung werden 2 Wildkameras angeschafft

  • Die Begattungseinheiten werden im Sammeltransport zum Begattungsplatz gebracht

  • Pro Prinzessin wird eine Aufwandsentschädigung von 5,00€ erhoben, die vorab auf das Konto des LSB überwiesen werden muss

  • Auf der Hompage des LSB wird es ein Tool zur Anmeldung mit Angabe der Mitgliedsnummer geben

  • Vorab wird es eine Schulung zur Erstellung von MiniPlus-Begattungseinheiten geben



  1. Aus- und Weiterbildung

  • 06.01.2023 | 18.30 Uhr | Haus der Begegnung Dresden - Schulung zur Erstellung von Drohnenvölkern (Rolf Schülbe)

  • 31.03.2023 | 18.30 Uhr | Haus der Begegnung Dresden – Erstellung von MiniPlus-Begattungseinheiten (Rolf Schülbe)

  • Ende April – Projektvorstellung „Varroaresistenz 2033“ (Tino Lorz)

  • Termin offen – Schulung „Praktische Königinnenzucht“ (Rolf Schülbe) – die Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder beträgt 100,00 € | für Mitglieder 70,00€

  • Termin offen – Vortrag und Schulung „Auszählen von Waben“



  • Für das Auszählen der Waben wird der Imkerverein Dresden 10 Mikroskope anschaffen und dem LSB zur Verfügung stellen

  • Über das Jahr werden Waben gesammelt und bei Gerd Schulz eingefroren – die Auszählung erfolgt im Winter



  1. Zuchtstoff

  • Es wurde erfasst (nicht vollständig – wird erweitert), welcher Zuchtstoff bei welchen Imkern zur Verfügung steht

  • Die Auswahl bester Königinnen, die als Mütter in Frage kommen können, ist sehr groß



  1. Belegstellentransporte

  • In 2023 wird es keine vom LSB organisierten Sammeltransporte zu anderen Belegstellen geben



  1. Besamungsaktion 2023

  • Am 10. Juni 2023 wird es bei Christian Buder in Neschwitz eine Besamungsaktion geben

  • Besamer werden sein Christian Buder, Tino Lorz und René Schieback

  • Drohnenvölker für die Besamung werden erstellt von Christian Buder, Frank Schenker und Torsten Göpel – die jeweiligen Mütter werden noch bekannt gegeben

  • Ein paar Tage zuvor wird das Sperma aufgenommen, sodass den Züchtern mitgeteilt werden kann, wie viele Portionen zur Verfügung stehen

  • Pro besamte Königin ist eine Aufwandsentschädigung von 15,00€ zu zahlen



  1. HygieneTest

  • Der LSB wird die entsprechende Technik zum Arbeiten mit Stickstoff bzw. Lötlampe anschaffen

  • Nach Alternativen wird ebenfalls gesucht



  1. Prüfen von Königinnen

  • Ab Ende 2023 ist geplant, Königinnen im Ringtausch an verschiedene Imker zur Prüfung im Folgejahr abzugeben

  • Die Bedingungen werden noch erarbeitet



  1. Homepage

  • Ab 2023 wird es auf der Homepage eine Züchter- bzw. Vermehrerliste geben

  • Imker, die Königinnen verkaufen und auf der Homepage erscheinen möchten, schicken ihre Daten bitte an Frank Schenker



  1. Referenten für 2023

  • Vorgeschlagen als Referenten für Veranstaltungen in 2023 wurden:

  • Richard Beer – Bioimkerbetrieb aus Leipzig (Falk Meyer wird nachfragen) sowie

  • Jürgen Binder

  • Weitere Vorschläge werden gern aufgenommen



  1. Veranstaltungen

  • Am 25. Februar 2023 wird es eine große Imker-Auftaktveranstaltung zum „Adam Gottlob Schirach Jahr“ in Neschwitz geben, bei der unter anderem Ralf Kolbe referieren wird

  • Werbung sowie gesonderte Einladungen für diese Veranstaltung werden in Kürze veröffentlicht

  • Adam Gottlob Schirach, einst Pfarrer zu Kleinbautzen, entdeckte Mitte des 18. Jahrhunderts als erster weltweit, dass aus einem Stück Brutwabe und ein paar Bienen ein neues Volk entstehen kann – die Ablegerbildung war geboren (zuvor ging alles nur über Schwärme)

  • Die Selektion der Honigbienen war nun möglich und dieses Verfahren setzte sich weltweit durch – da ihm die damalige Wissenschaft anfangs nicht glaubte, ging dieses Verfahren als SchirachLüge bzw. SchirachBetrug in die Geschichte ein

  • Um Schirach zu ehren und an ihn zu erinnern, wird es bis 2024 mehrere Veranstaltungen geben



Am Nachmittag hielt Falk Meyer einen Vortrag zu seinen Zuchtaktivitäten mit Schwerpunkt der Bewertung von Zuchtvölkern. Es wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, nur allerbestes Material für die Weiterzucht zu erkennen bzw. zu verwenden.

Den Abschluss bildete ein Video-Vortrag von Paul Jungels zum Thema Resistenzzucht.









Erklärung der Imkerverbände zum Weltbienentag 2022

Honigbienen, Wildbienen und Imkerei gemeinsam für Biodiversität und Artenschutz

Unsere Strategie zur Bekämpfung von Bienenkrankheiten

Der Weg zu krankheitsresilienten Bienenvölkern und einer behandlungsfreien Imkerei

in den nächsten 10 Jahren.

 

Honigbienen und Wildbienen erfüllen in unseren Ökosystemen eine Schlüsselfunktion. Ein Drittel des Welternährungsbedarfs ist abhängig von der Bestäubung durch Insekten. 80-90 % dieser Bestäubung erfolgt durch Bienen. Die veränderte Landnutzung, die Strukturverarmung in der Kulturlandschaft, die Versiegelung von Flächen und die teilweise bienenunfreundlichen Städte entziehen den Insekten ihre Lebensräume und verringern ihr Nahrungsangebot. Die Imkerinnen und Imker beklagen diese Zustände schon seit vielen Jahren. Die Imkerschaft ist der Anwalt der Honigbienen und ihrer wildlebenden Verwandten, der über 500 Wildbienenarten in Mitteleuropa. Studien belegen, dass ca. 2/3 dieser Arten in ihrer Existenz bedroht sind. Die Imkerverbände setzen sich daher für die Verbesserung der gemeinsamen Lebenssituation von Honig- und Wildbienen ein. Nur im Zusammenspiel von allen Bienen ist eine ausreichende Bestäubung aller Pflanzen möglich, die die Voraussetzung für die Ernährungssicherheit von Mensch und Tier ist.

 

Seit über vierzig Jahren werden die Bienenvölker von der Varroamilbe und der von ihr übertragenen Viren bedroht. Die Lösung dieses Problems ist eine der großen Herausforderungen für die Imkerei in Europa. Jeden Winter fallen viele Honigbienenvölker der Varroamilbe zum Opfer. Angesichts solcher Verluste ist eine wirtschaftliche Imkerei erschwert und auch die Gewährleistung einer ausreichenden Bestäubungsleistung ist dadurch nicht mehr gegeben.

In den Jahren 2018 und 2019 starteten mehrere Projekte zur Zucht und Etablierung von varroaresistenten Bienenvölkern, die vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Deutschland sowie der EU gefördert wurden. Durch die europäische Zusammenarbeit der Imkerverbände und den Erfahrungsaustausch der Züchterschaft sind Erfolgsaussichten zu erkennen.

Die am 19.05.2022 im hessischen Neuenstein zusammengekommenen Imkerverbände und Bieneninstitutsvertreter/innen sind sich darüber einig, gemeinsam in den nächsten 10 Jahren diesen Weg zu gehen. Sie verabredeten alle Kraft für die Erreichung des Ziels einzusetzen, eine varroaresistente Honigbienenpopulation flächendeckend zu etablieren. Die Imkerverbände rufen nationale und europäische Bieneninstitute, Behörden, Ministerien und alle Imkerinnen und Imker dazu auf, gemeinsam dieses Ziel in den nächsten Jahren zu verfolgen.

 

 

Deutscher Imkerbund e.V.

Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e.V.

Luxemburger Landesverband für Bienenzucht(FUAL)

Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.

 

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